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| 01.11.2025 | 14:30 | SV Allemania Waldalgesheim | FC Bienwald Kandel I | 1 | : | 0 |
SV Alemannia Waldalgesheim - FC Bienwald Kandel 1:0
Trotz der 0:1-Niederlage im Spitzenspiel der Verbandsliga Südwest beim SV Alemannia Waldalgesheim kehrte die Kandeler Fußballfamilie mit guter Stimmung und nicht ganz unzufrieden aus Rheinhessen zurück. Die Mannschaft war gemeinsam mit rund 35 Fans im vollbesetzten Bus zu den Alemannen gereist. Einige Anhänger wie der verletzte Kapitän Pascal "Bomber" Thiede kamen mit dem Auto, unter den knapp 200 Zuschauern waren über 50 Südpfälzer. Sie sahen ein höchst intensives Kampfspiel mit hohem Laufpensum bis zur letzten Minute auf beiden Seiten. Die zwei Teams fighteten leidenschaftlich um jeden Zentimeter Boden auf dem selektiven Naturrasenplatz. Das faire Spiel lebte von der Spannung und unzähligen rassigen Zweikämpfen. Strafraumszenen und Torchancen blieben Mangelware. Nach einem Fehlpass von Kandels Abwehrchef Dominik Gucanin lief Jean Houghbedji alleine auf Kandels Keeper Björn Herzig zu, der den Braten jedoch roch und den Chipball klärte. Sein Gegenüber Andrej Juric pflückte eine Flanke von Arianit Uka vor dem kopfballbereiten Renaldo-Doru Balasa aus der Luft und parierte einen Distanzschuss von Michael Bittner. Fünf Minuten vor der Pause dann die entscheidende Szene des Spiels: Einen langen Ball von der linken Seite durch Tobias Lauterbach legte Nils Gräff quer zu Mahdi Menatgir, der aus kurzer Distanz mit seinem 13. Saisontreffer die Alemannen in Führung brachte. Während der zweiten Hälfte kamen Christian Liginger und der unter der Woche erkrankte Yasin Özcelik in die Partie, das Geschehen verlagerte sich immer mehr in die Waldalgesheimer Hälfte. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Özcelik, doch nach einem Liginger-Freistoß geriet er beim Einlaufen in den Fünfmeterraum ins Straucheln und köpfte neben das Tor. Die drei gegnerischen Abwehrrecken Justin Padberg, Daniel Braun und Tobias Lauterbach erwischten einen Sahnetag. Sie gewannen nahezu jedes Kopfballduell, ließen überhaupt nichts anbrennen und brachten durch konsequentes Pressing die Löwen erst gar nicht in die Lage, einen Distanzschuss abzugeben. In der Pressekonferenz erwies sich Özcelik als fairer Verlierer: "Ich kann meinen Jungs in kämpferischer Hinsicht gar keinen Vorwurf machen. Doch wir haben zu wenig Torchancen kreiert, hinten geht eben meistens einer rein. Deshalb war der Sieg verdient." Sein Gegenüber Elvir Melunovic konstatierte: "Kandel hatte einen klaren Matchplan und steht zurecht da oben. Doch wir haben die Konzentration über die volle Distanz hochgehalten und hinten rein gar nichts zugelassen."
Vorschau:
Vor der dreimonatigen Winterpause stehen die Löwen vor einem ereignisreichen "heißen November". Vor den beiden Südpfalzderbys gegen Viktoria Herxheim und TB Jahn Zeiskam hat die Özcelik-Truppe zweimal Heimrecht. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) gastiert mit dem SV Morlautern die Mannschaft der Stunde im Bienwaldstadion. Die Lauterer Vorstädter haben sich mit einer starken Serie vom letzten Platz auf einen Nichtabstiegsrang vorgearbeitet. Sie verloren nur eines der letzten sechs Spiele, trotzten vor zwei Wochen Alemannia Waldalgesheim ein Remis ab und behielten im Stadtderby gegen Löwen-Bezwinger TuS Hohenecken mit 4:0 die Oberhand. Auf den darauffolgenden Mittwoch (12.November, 19.30 Uhr) freut sich die ganze Kandeler Fußballfamilie bereits. Im Südwest-Verbandspokal ist der TSV Gau-Odernheim, langjähriger Verein unseres Kapitäns Karim Mathis, zu Gast. Die Rheinhessen sorgen in der Oberliga für mächtig Furore, als Aufsteiger stehen sie auf dem siebten Tabellenplatz. Doch wie sagte Heiko Reddmann auf der Rückfahrt von Waldalgesheim? "Ein absolutes Highlight gegen einen großen Favoriten. Doch an einem guten Tag können unsere Jungs auch einem Oberligisten Paroli bieten."